Einsamkeit als Thema für die Bibliotheksarbeit

Ob mit eigenen Minister*innen für Einsamkeit wie in Großbritannien und Japan oder mit einem landesweiten Programm mit dem die Niederlande „Vereint gegen Einsamkeit“ („Een tegen eenzaamheid“) kämpfen: In vielen Ländern gibt es politische Strategien gegen die zunehmende Isolierung von Menschen. Auch in Deutschland rückt das Thema „Einsamkeit“ immer stärker in den Fokus. Bundesweit sind Millionen Menschen von Einsamkeit betroffen, unabhängig vom Alter. 2023 wurde die erste „Strategie der Bundesregierung gegen Einsamkeit veröffentlicht“, die konkrete Ziele und Maßnahmen enthält, um Einsamkeit zu reduzieren. Bibliotheken können als niedrigschwellige Orte der Begegnung einen wichtigen Beitrag dazu leisten, Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen und Isolation zu durchbrechen.
Im Folgenden finden Sie Informationen zu bundesweiten Initiativen gegen Einsamkeit, Studien und Artikel zum Thema sowie Beispiele für Angebote von Bibliotheken im In- und Ausland. Außerdem finden Sie Tipps für Förderprogramme und Wettbewerbe, die Projekte gegen Einsamkeit bzw. für stärkeren gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern.
Strategie der Bundesregierung gegen Einsamkeit
Mit der Strategie der Bundesregierung gegen Einsamkeit wird das Thema Einsamkeit erstmals in Deutschland übergreifend und mit einer Vielzahl von Maßnahmen angegangen. Sie wurde unter der Federführung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erarbeitet und 2023 veröffentlicht.
Kompetenznetz Einsamkeit
Das Kompetenznetz Einsamkeit (KNE) setzt sich mit den Ursachen und Folgen von Einsamkeit auseinander und fördert die Erarbeitung und den Austausch über förderliche und hinderliche Faktoren in der Prävention von und Intervention bei Einsamkeit in Deutschland. Es stellt u.a. Publikationen rund um das Thema Einsamkeit zur Verfügung. Auf einer Aktionslandkarte können Projekte und Initiativen zum Thema Einsamkeit eingetragen werden. Außerdem organisiert das KNE die jährliche Aktionswoche „Gemeinsam aus der Einsamkeit“, die 2025 unter dem Motto „Gemeinsam spielen“ stand.
DigitalPakt Alter
DigitalPakt Alter unterstützt Ältere darin, ihre digitalen Kompetenzen auf- und auszubauen und fördert damit die digitale Teilhabe, ein wichtiger Baustein in der Bekämpfung von Einsamkeit. Der Deutsche Bibliotheksverband ist Partner des Digitalpakts Alter.
Einsamkeitsbarometer 2024
Das „Einsamkeitsbarometer 2024“ untersucht die Langzeitentwicklung der Einsamkeitsbelastungen innerhalb der deutschen Bevölkerung zwischen 1992 und 2021
Jung, einsam – und engagiert?
Die Studie der Bertelsmann Stiftung von 2025 zeigt, dass junge Menschen, die sich einsam fühlen, unzufriedener mit der Demokratie sind.
Jeder sechste Mensch von Einsamkeit betroffen
Tagesschau, 30.06.2025
Bibliotheken helfen gegen Einsamkeit im Alter
Zeit online, 28.12.2019
Social Prescribing
Unter Social Prescribing wird die Verschreibung von sozialen Aktivitäten durch Ärzt*innen verstanden. Einsamkeit soll so gemindert werden.
Social Prescribing Initiative at Community Library and Its Impact on Residents and the Community: A Qualitative Study. Beitrag von Yoichi Morimoto, Yayoi Koga, Tsuneaki Kenzaka und Daisuke Son in: J Prim Care Community Health, 2023.
Gegen Einsamkeit: Gibt es bald soziale Kontakte auf Rezept?, SWR 2025.
Großbritannien: Social Prescribing gegen soziale Isolation, Deutschlandfunk 2023.
- Ausstellung „Einsamkeit in der Literatur“
Die Staatliche Bibliothek Ansbach präsentierte 2023 in einer Ausstellung Bücher aus dem eigenen Bestand zum Thema „Einsamkeit“. Dabei wurden die psychologischen, sozialen und gesundheitlichen Aspekten der Einsamkeit in Sachbüchern sowie Belletristik beleuchtet. - Netzwerk der Wärme
Die Öffentlichen Bibliotheken Berlins beteiligen sich am sogenannten „Netzwerk der Wärme“, an dem verschiedene Akteur*innen der Stadtgesellschaft beteiligt sind und das vor allem im Winter offene Räume, Beratungsangebote und vieles mehr bietet - Angebote der Stadtbibliothek Bremen
Die Stadtbibliothek Bremen hat 2022 gemeinsam mit der Diakonie Bremen eine Umfrage zu Isolation und Einsamkeit durchgeführt, um herauszufinden, wie von Einsamkeit betroffene Menschen besser erreicht werden können. Inzwischen wirken vielfältige Angebote der Bibliothek Einsamkeit entgegen, darunter das regelmäßig stattfindende Freundschafts-Speed-Dating 60plus. Das Angebot Buddy Reading soll Menschen zusammenbringen, die sich gemeinsam über Literatur austauschen möchten. Unter dem Titel „Hundert digitale Freunde und trotzdem einsam – wie finden wir wieder zusammen?“ veranstaltet die Zentralbibliothek in Bremen im Oktober 2025 eine sog. Unterhausdebatte zum Thema Einsamkeit. Das Plaudersofa in der Zentralbibliothek lädt mit dem Hinweis „Setz’ Dich falls Du nichts dagegen hast, dass jemand ‚Hallo’ zu Dir sagt.“ dazu ein, ins Gespräch zu kommen (siehe Foto oben). - Ehrenamtlicher Bücherhausdienst
Die ehrenamtlichen Bücherbot*innen der Stadtbibliothek Dresden versorgen Menschen, die selbst keine Bibliothek (mehr) aufsuchen können mit Medien. Dabei geht es nicht nur um einen Botendienst, sondern auch um persönliche Begegnungen wie diese Interview mit einer Bücherbotin veranschaulicht. - ZUHÖR.Raum
Die Zentralbibliothek der Stadtbüchereien Düsseldorf bietet in Kooperation mit der gemeinnützigen Initiative „ZUHÖREN.DRAUSSEN“ jeden Samstag einen offenen Raum, in dem geschulte Ehrenamtliche aktiv und wertfrei zuhören. Dieses niedrigschwellige Angebot setzt ein Zeichen gegen Einsamkeit und soziale Isolation und wurde 2025 mit dem Preis „Zukunftsgestalter:innen in Bibliotheken“ ausgezeichnet. - Vortragsreihe „Gut informiert und aktiv leben“
Die Stadtbibliothek Karlsruhe organisiert in Kooperation mit dem örtlichen Pflegestützpunkt und dem Seniorenbüro eine Veranstaltungsreihe, rund ums Älterwerden. Dabei wird u.a. auch der Umgang mit Einsamkeit thematisiert. - Medienboten
Die Stadtbibliothek Konstanz und die Spitalstiftung Konstanz haben das Projekt „Medienboten“ ins Leben gerufen, für das ehrenamtlich Engagierte Senior*innen in Pflegeeinrichtungen mit Medien versorgen, aber auch Zeit mit ihnen verbringen. Wie die Bücher Berührungsängste babauen können, darüber berichtet Ulrike Horn von der Stadtbibliothek Konstanz im Interview mit dem SWR. - Nippeser Strickmamsellcher
Jeden Freitag lädt die Stadtteilbibliothek Nippes (Stadtbibliothek Köln) dazu ein, in gemütlicher Runde zu stricken und zu klönen. - Raus aus der Einsamkeit
Unter diesem Motto organisiert die Münchner Stadtbibliothek verschiedene Formate, darunter den Spaziergang GemEinsam Spazieren und den monatlichen Buchclub GemEinsam Lesen. - Together – towards healthier, happier generations
Die Stadtbibliothek Paderborn hat gemeinsam mit dem Partner SCHLAU Paderborn eine Strategie gegen die Einsamkeit entwickelt. Umgesetzt wurde das Projekt im Rahmen der Europe Challenge der European Cultural Foundation. - Freundschaftliches Speed Dating 60+
Projekt der Stadtbücherei Regensburg, das zum Ziel hat, Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen. - Buchempfehlungen gegen den Winterblues
Die Hochschulbibliothek Zittau/Görlitz hat Literaturempfehlungen aus ihrem Katalog mit Tipps für physische und psychische Gesundheit in der dunklen Jahreszeit zusammengestellt. - Digitalsprechstunden
Mehrere Bibliotheken bieten Unterstützung für Fragen rund um digitale Endgeräte und den Umgang mit dem Internet an. Auch bei diesen Angeboten spielt das Thema Einsamkeit eine große Rolle, denn digitale Geräte ermöglichen den Kontakt zu Familie und Freunden sowie den Zugang zu digialten Dienstleistungen.
Beispiele sind das Angebot Digital im Alter. Fit für das Internet! der Stadtbibliothek Stuttgart, das Digital-Zebra der Öffentlichen Bibliotheken Berlins, die SILBER & SMART-Schulungen der Bücherhallen Hamburg oder die Reihe Enter! Digitale Bildung für alle. der Stadtbibliothek München.
In Skandinavien und dem Vereinigten Königreich steht das Thema Einsamkeit schon seit knapp zehn Jahren auf der politischen Agenda und Öffentliche Bibliotheken werden als Teil der Lösung des Problems betrachtet. Dementsprechend lohnt ein Blick auf die vielfältigen Angebote von Bibliotheken dort.
Dänemark
Bibliotheken spielen in Dänemark eine wichtige Rolle im Kampf gegen Einsamkeit. Zum einen, weil sie niedrigschwellig sind und jede*r in die Bibliothek kommen kann, zum anderen, weil Bibliotheken Raum für viele gemeinsame Aktivitäten bieten, die zum Miteinander einladen und Orte sind, an denen man leicht andere Menschen treffen kann. Gleichzeitig gibt es Bibliotheken in allen Teilen des Landes, und viele ehrenamtliche Vereine nutzen sie als letzten nicht-kommerziellen Raum.
Die Denkfabrik „Fremtidens Biblioteker” (Bibliotheken der Zukunft) hat bereits 2016 ein Handbuch zur Bekämpfung der Einsamkeit älterer Menschen erstellt, das sich vor allem auch an öffentliche Bibliotheken richtet.
Unter dem Motto „Sei jemand, der die Hand reicht” (Vær en som rækker du) ruft in Dänemark außerdem eine nationale Kampagne dazu auf, sich aktiv in Gemeinschaften einzubringen und Menschen zu unterstützen, die sich allein fühlen. Damit will das Sozial- und Wohnungsamt in Zusammenarbeit mit der „Volksbewegung gegen Einsamkeit“ alle Bürger*innen dazu aufrufen, gemeinsam Verantwortung gegen Einsamkeit zu übernehmen und Fachleuten, Freiwilligen und Privatpersonen Instrumente an die Hand zu geben, um etwas gegen Einsamkeit zu tun und auf diejenigen zuzugehen, die sich allein fühlen.
Auf der Webseite gibt es Kampagnenmaterial wie Plakate, Social-Media-Grafiken und einen Podcast (alles auf Dänisch).
Norwegen
In norwegischen Bibliotheken verbreitet sich zunehmend das Konzept des „Shared Reading“ als Format des gemeinschaftlichen Lesens und Erlebens und somit als Mittel gegen Einsamkeit. Die Abteilung für Bibliotheksentwicklung der Nationalbibliothek sammelt auf ihrer Webseite Informationen für norwegische Bibliotheken zum gemeinsamen Lesen.
Außerdem finden in norwegischen Bibliotheken regelmäßig Veranstaltungen zum Thema Einsamkeit statt, in der Regel in Verbindung mit einem kürzlich erschienenen Buch über verschiedene Aspekte der Einsamkeit. Darüber hinaus organisieren einige Bibliotheken gelegentlich kleine Veranstaltungen, bei denen sie Menschen zu Spaziergängen in der Nachbarschaft, in einen nahe gelegenen Wald usw. einladen, die mit Lesungen verbunden sind.
Schweiz
Factsheet des Schweizer Bibliotheksverbands Bibliosuisse mit Informationen und Angebotsideen zum Thema Einsamkeit für Bibliotheken
Eins von vielen Beispielen aus Wakefield, West Yorkshire:
Das Projekt „Bekämpfung sozialer Einsamkeit durch Freiwilligenarbeit und soziale Interaktion“ der Wakefield Libraries hat zum Ziel, zwölf lokale Bibliotheken in integrative Gemeindezentren umzuwandeln. Der Schwerpunkt des Projekts liegt auf der Unterstützung chronisch einsamer Menschen durch gemeinsam organisierte Aktivitäten. Im Rahmen einer umfassenden öffentlichen Konsultation bezog das Team die Anwohner*innen mit ein, um die Bedürfnisse der Community zu verstehen, maßgeschneiderte Interventionen zu entwickeln und Personen zu erreichen, die sich möglicherweise zu isoliert fühlen, um an öffentlichen Veranstaltungen teilzunehmen, oder keinen Zugang zu Bibliotheken hatten. Freiwilligenarbeit ist ein Kernelement des Projekts. Durch Werbung für Freiwilligenarbeit und in Partnerschaften mit lokalen Organisationen konnten die Bibliotheken Menschen vor Ort für die Durchführung ganz unterschiedlicher Angebote schulen. Diese Veranstaltungen reichten von Trauerarbeits-Bastelkreisen bis hin zu LGBTQ+-Wellnessgruppen, sog. Active-Minds-Sitzungen und vor allem einem „Wanderkino“, das in Pflegeheimen und Einrichtungen für betreutes Wohnen eingeführt wurde.
Aber nicht nur ca. 40 Freiwillige wurden im Projekt einbezogen, auch Bibliotheksmitarbeiter*innen werden in Gesundheits- und „Wellbeing“-Aspekten unterwiesen, um Besucher*innen besser unterstützen zu können. Beispiele hierfür sind Kochschulungen durch Ernährungswissenschaftler*innen, damit die Bibliotheksmitarbeitenden Veranstaltungen zu gesunder Ernährung durchführen können, bei denen Rezeptbücher der Bibliothek vorgestellt werden. Bibliotheksteams bieten Stuhlgymnastik an und helfen beim Aufbau regelmäßiger Lauf-Gruppen, die ihre Spaziergänge an der Bibliothek beginnen und beenden. Damit werden soziale Interaktionen und Gesundheit für den Körper kombiniert mit den klassischen Bibliotheksangeboten.
Schottland
50 % der Menschen in Schottland nutzen öffentliche Bibliotheken, somit erreichen diese mit ihren Kernangeboten wie Büchern und dem Zugang zu Computern sowie mit maßgeschneiderten Angeboten wie Filmclubs, Angebote für Alleinerziehende, Buch- und Handarbeitszirkel oder Hausbesuche ein großes Publikum. Durch solche Angebote, aber auch schlichtweg durch das Bewusstsein und die Bereitschaft von Bibliotheksmitarbeitenden, freundlich, zugewandt und zu einem Plausch bereit zu sein mit all jenen, die sonst niemanden (mehr) zum Reden haben, leisten Bibliotheken einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung des Wohlbefindens der schottischen Bevölkerung und wirken dem Gefühl der Einsamkeit entgegen. Weitere Informationen auf cilip.org.
Der Forschungsbericht „Health on the Shelf“ („Gesundheit auf dem Bücherregal“), der 2019 in Auftrag gegeben wurde, untersucht das Gesundheits- und Wohlfühlangebot öffentlicher Bibliotheken in Schottland und zeigt das breite Spektrum der verfügbaren Dienstleistungen und Aktivitäten auf. Viele Programme wurden in Zusammenarbeit zwischen Bibliotheken und Gesundheitsdiensten entwickelt, und es besteht Potenzial für eine stärkere Vernetzung in der Zukunft.
Es gibt wenige Stiftungen und Förderprogramme, die gezielt das Thema „Einsamkeit“ in den Blick nehmen. Einige Förderer fördern aber Projekte zu verwandten Themen, wie „Gesellschaftlicher Zusammenhalt“ oder „Gesellschaftliche Teilhabe“. Hier eine Auswahl:
Bundesweite Förderung
Die Postcode Lotterie unterstützt u.a. Projekte, die den Sozialen Zusammenhalt fördern, wie z.B. Vorhaben gegen Kinderarmut, Altersarmut und Einsamkeit sowie generationsübergreifende Gemeinschaftsprojekte
Die Commerzbank Stiftung fördert Projekte, die Menschen eine aktive Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglichen.
Die Beisheim Stiftung fördert u.a. Projekte aus den Bereichen Bildung und Kultur, die Menschen oder die Gemeinschaft stärken.
Die Stiftung Deutsches Hilfswerk fördert mit den durch den Losverkauf der Deutschen Fernsehlotterie eingespielten Zweckerträgen bundesweit soziale Projekte, die das solidarische Miteinander stärken. Ein Fokus liegt auf Projekten für Senior*innen.
Regionale Förderung
Hessen
Die Landesstiftung „Miteinander in Hessen“ fördert Vorhaben, die den Gemeinsinn und das Miteinander stärken, dabei stehen die Folgen des demografischen Wandels wie die Überalterung unserer Gesellschaft und die Probleme im ländlichen Raum im Fokus. Förderung für Vorhaben in 2026 kann bis zum 10.11.2025 beantragt werden.
Im Rahmen von „LEA Projekte zur Linderung von Einsamkeit im Alter“ sucht die Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main Kooperationspartner, die beispielsweise in Form eines Pilotprojekts neue Ansätze zur Unterstützung einsamer, lebensälterer Menschen in der Stadt Frankfurt erproben wollen.
Norddeutschland
Die „Unser Norden Stiftung“ fördert Projekte von gemeinnützigen Organisationen u.a. in den Bereichen der Kinder- und Jugendarbeit, Seniorenhilfe und Kultur in Norddeutschland. Anträge die bis zum 1.Mai eingehen, können für das laufende Jahr berücksichtigt werden.
Nordrhein-Westfalen
Der Engagementpreis NRW 2026 steht unter dem Thema „Begegnen. Bewegen. Verbinden. – gemeinsam aus der Einsamkeit“. Bewerben können sich u.a. öffentliche Einrichtungen, Initiativen und Vereine aus Nordrhein-Westfalen mit ehrenamtlichen Projekten, die gute Beispiele für das Aufzeigen von Wegen aus der Einsamkeit sind und einen wertvollen Beitrag zur Bekämpfung von Einsamkeit leisten. Bewerbungsschluss ist der 30. September 2025.
Im Rahmen des Förderpott.Ruhr werden gemeinnützige Organisationen, Initiativen, Vereine und Projekte aus dem Ruhrgebiet gefördert, die Vorhaben unter dem Oberthema „Zusammenleben im Quartier“ umsetzen, z.B. in den Bereichen Kultur, Bildung, Soziales oder Digitalisierung. Bewerbungsfristen sind jeweils zum 31. März und 30. September eines Jahres.
Thüringen
Mit dem Förderprogramm „Teilhabe am gesellschaftlichen Leben durch Vermittlung von Informationen und Unterstützung für ältere Menschen (RL AGATHE)“ unterstützt der Freistaat Thüringen die Umsetzung von Vorhaben, durch die die Teilhabe älterer Menschen am gesellschaftlichen Leben gefördert wird. Förderberechtigt sind Kommunen, Öffentliche Einrichtungen sowie Verbände.