Verzögerungen in Forschungs- und Innovationsfinanzierungen
Gefahr für KI-Ambitionen der EU
Ein Sonderbericht des Europäischen Rechnungshofes kritisiert, dass die Europäische Union im Zeitraum 2018-2021 rund 600 Millionen Euro zu wenig investiert hat, um ein wirkungsvolles KI-Ökosystem aufzubauen – ein Vorhaben, das von entscheidender Bedeutung für die Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen ist. Verzögerungen beim Start zentraler Förderprogramme wie Horizon Europe und dem Digital Europe Programme trugen wesentlich zu diesem Defizit bei.
Der Bericht mahnt die Europäische Kommission an, die Investitionsziele für Künstliche Intelligenz gemeinsam mit den Mitgliedstaaten neu zu bewerten, die Notwendigkeit eines kapitalunterstützenden Instruments für kleine und mittlere Unternehmen in diesem Sektor zu prüfen, die Koordination der EU-finanzierten KI-Infrastruktur zu optimieren und die Ausgaben für KI-Forschung und -Innovation anhand klar definierter Leistungsziele und -indikatoren zu messen. Zudem wird betont, dass die Nutzung der EU-finanzierten KI-Forschung verstärkt werden muss, um die angestrebten Ziele zu erreichen.
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